Unglückliche 11:8-Niederlage in Düsseldorf
Geschrieben von Christian Berger am 17. June 2007 - 17:53

Eine unglückliche 11:8-Niederlage fuhren die Bad Nauheim Grizzlys heute Nachmittag im vielleicht vorentscheidenden Match um den zweiten Platz bei den stark aufspielenden Düsseldorfer Rhein Rollers ein. Erneut ohne Carsten Gosdeck, dafür aber wieder mit Jan Guryca im Tor, der ab der 30. von David-Lee Paton abgelöst ...


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Eine unglückliche 11:8-Niederlage fuhren die Bad Nauheim Grizzlys heute Nachmittag im vielleicht vorentscheidenden Match um den zweiten Platz bei den stark aufspielenden Düsseldorfer Rhein Rollers ein. Erneut ohne Carsten Gosdeck, dafür aber wieder mit Jan Guryca im Tor, der ab der 30. von David-Lee Paton abgelöst wurde, zeigte man von der ersten Minute an eine konzentrierte und engagierte Leistung. Der schnelle Belag an der Brehmstraße sorgte für einiges an Tempo, so dass sich ein hochklassiges Match entwickelte. Zwar gingen die Hausherren schnell mit 2:0 in Front, die Kurstädter blieben aber immer wieder dran. Dass es zunächst aber nicht für mehr reichte, dafür sorgten wiederholt die Schiedsrichter, die einiges an Strafen verteilten. Flemming sowie Naulin erhielten Zehnminutenstrafen, so dass der ohnehin kleine Kader weiter geschwächt wurde. Nicht zuletzt dadurch zogen die Rhein Rollers auf 7:4 davon, zwei Grizzlys-Treffer sorgten für ein 7:6 zur Halbzeit.

In der zweiten Hälfte kassierten die Grizzlys keine einzige Strafzeit mehr, während die Gastgeber ihrerseits nun einige Male draußen waren. Hinzu kamen eine Matchstrafe gegen Priebsch, sowie zwei Spieldauerstrafen, was die Kurstädter zur 9:8-Führung nach 45 Spielminuten nutzten. Im letzten Abschnitt blieb ihnen aber das Glück verwehrt, denn statt nach Pfostenschüssen von Schmitt und Naulin den Sack zuzumachen, kassierte man hinten zwei unnötige Treffer, so dass das Team kurz vor Schluss einiges nach vorne riskieren musste. Dies wurde aber nicht belohnt: Düsseldorf markierte ein empty net goal und machte den Sieg am Ende fest. "Schade, da war mehr drin. Es war ein super Spiel von beiden Seiten, und ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles gegeben. Man hat aber auch gesehen, dass wir in voller Besetzung durchaus hätten gewinnen können", sagte Marcus Jehner nach dem Schlusspfiff. Noch haben er und seine Spieler aber eine rechnerische Chance auf den zweiten Rang, sofern Düsseldorf das letztes Spiel gegen Assenheim verliert, während die Grizzlys ihre beiden noch ausstehenden Paarungen gegen Braunschweig (nächsten Samstag ab 17.00 Uhr im Colonel-Knight-Stadion) und bei den Patriots gewinnen sollten.