Lockerer Auswärtssieg in Braunschweig - Heute kommt Baunatal
Geschrieben von Christian Berger am 10. June 2007 - 12:21

Locker und leicht besiegten gestern Abend die Grizzlys die Rolling Vipers aus Braunschweig mit 19:8 beim Gastspiel in Niedersachsen. Dabei war man mit einigen Personalsorgen in Richtung Norddeutschland gefahren, nachdem man zunächst über keinen Torhüter sowie nur acht Feldspieler verfügte. David-Lee Paton, der derzeit in seiner Heimatstadt Iserlohn weilt, erklärte sich aber kurzfristig bereit einzuspringen ...


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Locker und leicht besiegten gestern Abend die Grizzlys die Rolling Vipers aus Braunschweig mit 19:8 beim Gastspiel in Niedersachsen. Dabei war man mit einigen Personalsorgen in Richtung Norddeutschland gefahren, nachdem man zunächst über keinen Torhüter sowie nur acht Feldspieler verfügte. David-Lee Paton, der derzeit in seiner Heimatstadt Iserlohn weilt, erklärte sich aber kurzfristig bereit einzuspringen, so dass er in Kassel zum Team stieß. Zudem nahm man den Torhüter der Landesliga-Mannschaft mit, während sich Trainer Markus Jehner ebenfalls umzog, um später aufzulaufen. Die Gastgeber zeigten wie schon zuletzt im Heimspiel gegen Baunatal Auflösungserscheinungen. Zunächst standen nur acht Akteure zur Verfügung, später dezimierte man sich mit Disziplinarstrafen selber, so dass die Kurstädter relativ leichtes Spiel hatten. Von Beginn an dominierte man die Hausherren, so dass es nach 30 Spielminuten bereits 8:1 für die Grizzlys stand. Paton musste dabei maximal zehn Distanzschüsse halten, was ihm keinerlei Probleme bereitete.

Ab dem dritten Viertel kam dann der Backup-Goalie zum Einsatz, und plötzlich schien der Aus-Schalter bei den Gästen betätigt worden zu sein. Es war keine Konzentration mehr vorhanden, während jeder Schuss der Vipers im Netz landete. So stand es nach wenigen Minuten 8:6, was Markus Jehner veranlasste, wieder Paton zwischen die Pfosten zu stellen. Mit ihm bekam man das Geschehen wieder in den Griff und konnte nach drei Vierteln auf 12:6 davonziehen. Im letzten Abschnitt musste bei den Gastgebern ein Feldspieler ins Tor, nachdem der Stamm-Goalie die Brocken hingeworfen hatte und sich vorzeitig umzog. Dies nutzten die Grizzlys zu einer wahren Torflut, so dass das Resultat auch in dieser Höhe kein Zufall mehr war. "Braunschweig war sehr schwach, was wir konsequent genutzt haben. Lediglich im dritten Abschnitt waren wir zu unkonzentriert, aber trotzdem bestand nie richtige Gefahr", resümierte Markus Jehner diese Auswärtspartie. Am heutigen Sonntag im Heimspiel gegen Baunatal (Beginn 17 Uhr) müssen er und seine Spieler nachlegen, nachdem Assenheim gestern zuhause gegen Düsseldorf unterlag. "Diese drei Zähler sind fest einkalkuliert und Pflicht", so Jehner.