11:3-Niederlage der ersatzgeschwächten Grizzlys in Kaufungen
Geschrieben von Christian Berger am 20. May 2007 - 19:55

Mit 11:3 (3:0, 5:0, 2:0, 1:3) unterlagen heute Nachmittag die Bad Nauheim Grizzlys bei den Kaufungen Sharks. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung traten die Gäste erheblich ersatzgeschwächt an, so fehlte mit Ketter, Patejdl und Saßmannshausen fast die komplette Hintermannschaft, so dass u.a. Carsten Gosdeck in der Abwehr aushelfen ...


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Mit 11:3 (3:0, 5:0, 2:0, 1:3) unterlagen heute Nachmittag die Bad Nauheim Grizzlys bei den Kaufungen Sharks. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung traten die Gäste erheblich ersatzgeschwächt an, so fehlte mit Ketter, Patejdl und Saßmannshausen fast die komplette Hintermannschaft, so dass u.a. Carsten Gosdeck in der Abwehr aushelfen musste. Zudem sagten Jan Barta und Mario Willkom die Reise nach Nordhessen ab, so dass drei Juniorenspieler den Kader auffüllen mussten. An ihnen lag es aber nicht, dass man zu Beginn der Partie schnell mit 3:0 hinten lag. Vielmehr ging man übermotiviert zu Werke und kassierte einiges an Strafzeiten, was der zweimalige Champion eiskalt ausnutzte. Die gastgebenden Sharks mussten nicht einmal in diesem Match in die Kühlbox, was der große Pluspunkt für die Hausherren war.

Im zweiten Viertel brachte Grizzlys-Coach Markus Jehner für den trotz der Gegentore sehr gut haltenden Reto Fröhlich Goalie David-Lee Paton, der nach nur zwei Trainingseinheiten das erste Mal zwischen den Pfosten eines Inlinehockey-Tores stand. Dies machte sich zunächst deutlich bemerkbar, denn die Bewegungsabläufe sind entgegen eines Eishockeyspiels doch ein wenig anders. Es lag aber nicht nur am Torsteher, der sich nach und nach mehr in die Partie herein fand, vielmehr mussten erneut einige Strafzeiten hingenommen werden, während man im Angriff zu wenig Durchschlagskraft zeigte.

Ab dem dritten Viertel relativierte sich sich das Geschehen ein wenig, allerdings war die Führung der Sharks auch deutlich genug. Einem 2:0 im dritten Abschnitt ließen die Kurstädter dann einen Gewinn des letzten Viertels mit 3:1 folgen, in dem Gosdeck zwei Treffer für die Grizzlys markierte. "Das war aber heute nicht unser wahres Gesicht", sagte der doppelte Torschütze der Wetterauer nach dem Schlusspfiff. "Am Samstag im Rückspiel sind voraussichtlich alle Spieler von uns dabei, und sollten wir am Sonntag dann auch noch Assenheim schlagen, spricht von der heutigen Niederlage keiner mehr", so der etatmäßige Angreifer der Grizzlys. Anpfiff in beiden Heimspielen am kommenden Samstag und Sonntag im Colonel-Knight-Stadion ist jeweils um 17.00 Uhr.